Freiwasserschwimmen lernen: die ersten Schritte
Das Schwimmen im offenen Wasser unterscheidet sich deutlich vom Bahnentraining im Hallenbad. Es gibt keine Linie am Boden, keine Wand zum Abstoßen und oft Wellen, Strömung oder andere Schwimmerinnen und Schwimmer rundherum. Wer das erste Mal im Freiwasser startet, profitiert von gezielter Vorbereitung.
Die wichtigste Technik ist das Orientieren: alle paar Züge kurz nach vorne blicken, um den Kurs zu halten. Im Becken lässt sich das simulieren, indem man den Kopf gelegentlich hebt, ohne den Rhythmus zu verlieren. Im See sucht man sich feste Punkte am Ufer als Markierung.
Bei kühlerem Wasser kommt der Neoprenanzug ins Spiel. Er hält warm und gibt zusätzlichen Auftrieb, was die Wasserlage verbessert. Ob und wann er erlaubt oder vorgeschrieben ist, hängt von Wassertemperatur und Reglement ab – die Details dazu stehen im Beitrag Neoprenanzug im Triathlon.
Vor dem ersten Wettkampf lohnt sich mindestens eine Trainingseinheit im offenen Wasser, idealerweise im Anzug. So gewöhnt man sich an das Engegefühl am Hals und an die veränderte Lage im Wasser. Weitere Hinweise für Einsteiger gibt es unter Nützliche Ratschläge für Anfänger.