Non-Drafting erklärt: die Windschattenregel im Triathlon
Im Amateur-Triathlon gilt auf der Radstrecke fast immer eine klare Regel: Windschattenfahren ist nicht erlaubt. Dieses sogenannte Non-Drafting prägt den Charakter vieler regionaler Bewerbe und unterscheidet sie vom draftinglegalen Rennen der Profi-Eliten.
Der Hintergrund ist sportlicher Natur. Im Windschatten eines Vordermanns lässt sich ein erheblicher Teil der Energie sparen. Wo das verboten ist, muss jede und jeder die gesamte Radstrecke aus eigener Kraft bewältigen – die individuelle Leistung zählt, nicht das taktische Anhängen in der Gruppe.
Konkret bedeutet das: Zwischen den Rädern muss ein vorgeschriebener Mindestabstand eingehalten werden. Beim Überholen gilt ein klares Zeitfenster, in dem der Vordermann passiert werden muss. Wer zu lange im Windschatten bleibt, riskiert eine Zeitstrafe.
Bewerbe wie der Neufeld Triathlon und der Marchfeld Triathlon werden im Non-Drafting-Modus ausgetragen. Für Einsteiger ist das fair: Das eigene Ergebnis spiegelt die eigene Leistung wider, unabhängig vom Können im Gruppenfahren.