Brick-Training: warum Koppeleinheiten so wichtig sind
Koppeltraining – oft auch „Brick” genannt – verbindet zwei Disziplinen in einer Einheit, am häufigsten Radfahren und Laufen direkt hintereinander. Es bereitet auf das eigentümliche Gefühl vor, das fast alle Triathletinnen und Triathleten kennen: die ersten Laufschritte nach dem Rad fühlen sich schwer und ungewohnt an.
Der Grund liegt in der unterschiedlichen Muskelarbeit. Beim Radfahren dominiert eine bestimmte Tretbewegung, beim Laufen muss der Körper schlagartig umschalten. Wer diesen Übergang nie geübt hat, läuft die ersten Minuten oft zu langsam oder mit verkrampfter Haltung.
Eine einfache Koppeleinheit sieht so aus: eine Radausfahrt im Wettkampftempo, gefolgt von einem kurzen Lauf von zehn bis zwanzig Minuten. Schon wenige solcher Einheiten verbessern das Gefühl deutlich. Wichtig ist, den Lauf bewusst kontrolliert zu beginnen und das Tempo erst nach einigen Minuten zu steigern.
Für längere Distanzen wird der Brick entsprechend ausgedehnt. Für den Einstieg in die Sprint- oder olympische Distanz reicht eine kurze, regelmäßige Koppeleinheit pro Woche. Wie die Disziplinen im Wettkampf zusammenspielen, beschreibt der Überblick Triathlon erklärt.