Die olympische Distanz: was auf dich zukommt
Die olympische Distanz – 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen – gilt als die klassische Triathlon-Strecke. Sie ist länger als der Sprint, bleibt aber für ambitionierte Amateure an einem Tag gut zu bewältigen.
Der Sprung vom Sprint zur olympischen Distanz ist vor allem eine Frage der Ausdauer und der Einteilung. Das Schwimmen verdoppelt sich, die Radstrecke wird deutlich länger, und der abschließende 10er verlangt nach einer Laufform, die auch mit müden Beinen aus der Radetappe noch trägt. Genau hier zahlt sich Koppeltraining aus.
Auf der Radstrecke entscheidet die Pacing-Disziplin. Wer die 40 Kilometer zu offensiv angeht, verliert die Reserven für den Lauf. Sinnvoll ist eine gleichmäßige, knapp unter der eigenen Schwelle gehaltene Intensität. Bei Bewerben ohne Windschattenfreigabe – wie der olympischen Distanz beim Marchfeld Triathlon – fährt ohnehin jede und jeder das eigene Tempo, ohne sich an Gruppen anhängen zu dürfen.
Für die Vorbereitung gilt: lieber wenige, gut gesetzte Schlüsseleinheiten pro Woche als ständige Überlastung. Ein langer Radausfahrt, eine Schwimmeinheit mit Technikfokus und ein Koppeltraining decken die wichtigsten Reize ab. Die Grundlagen der einzelnen Disziplinen sind im Überblick Triathlon erklärt beschrieben.