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Pacing im Triathlon: das Tempo richtig einteilen

Pacing – die richtige Tempoeinteilung – ist im Triathlon anspruchsvoller als in einer Einzeldisziplin, weil sich die Belastung über drei aufeinanderfolgende Abschnitte verteilt. Ein zu schneller Beginn rächt sich fast immer im letzten Drittel.

Der häufigste Fehler passiert schon im Wasser. Der Adrenalinschub am Start verleitet dazu, die ersten hundert Meter deutlich zu schnell zu schwimmen. Der Puls schießt hoch und bleibt oben – auf dem Rad fehlt dann die Reserve. Besser ist ein kontrollierter Start mit gleichmäßigem Rhythmus.

Auf dem Rad hilft eine gleichmäßige Intensität knapp unterhalb der eigenen Schwelle. Wer hier diszipliniert bleibt, hat für den Lauf noch Substanz. Auf der Laufstrecke darf das Tempo dann nach den ersten, oft schweren Kilometern langsam gesteigert werden.

Eine bewährte Faustregel: Der Lauf sollte sich am Anfang fast zu langsam anfühlen. Wer die letzten Kilometer noch beschleunigen kann, hat richtig eingeteilt. Den Aufbau der drei Disziplinen erklärt der Beitrag Triathlon erklärt; das Umschalten zwischen Rad und Lauf lässt sich mit Koppeltraining üben.